Warlds: Flucht, Krieg und Alltag. Arbeiten 2004-2017

Warlds –
Flucht, Krieg und Alltag. Arbeiten 2004-2007

Angesichts inflationärer Bildangebote traditioneller wie sozialer Medien fragt sich: Welche Bildsprachen können heutzutage noch Bestand haben jenseits vom täglichen Nachrichten-Stakkato und Narrativen, deren Wahrnehmung nur auf den ersten Blick klar und allgemeinverständlich erscheinen? Die Werkschauprojekt mit der Art of Buna Galerie Köln fordert unsere Gegenwart des Sehens heraus und unseren Standpunkt als Betrachter.
Martin Gerner hat als Autor und Konfliktreisender den meisten Fotografen in Kriegsgebieten voraus, dass er mit seinem Gegenüber regelmäßig und mit mehr Zeit als für gewöhnlich ins Gespräch kommt, die Menschen eingehend beobachtet und befragt, ihre Stimmen und Stimmungen einfängt, sie in bestimmten Fällen näher kennenlernt. Seine Arbeit und sein Vorgehen gehen so über fragwürdige Angaben von Tagen als embedded oder unembedded Fotojournalist und Autor im Konflikgebiet hinaus. Im Fokus der Arbeit steht die Begegnung mit dem Anderen, in der Tradition der kritischen Fremd- und Selbstschau. Denn am Ende sind wir zurückverwiesen auf eigene Herkunft, Identitäten und Lebensentwürfe jenseits westlicher Geopolitik.

Krieg, Flucht und Alltag. Arbeiten 2004-2017. Über die Ausstellung.
Art of Buna, Köln

 

Krieg, Flucht und Alltag. Arbeiten 2004-2017. Autor & Werk.
Art of Buna, Köln

 

Krieg, Flucht und Alltag. Arbeiten 2004-2017.
Art of Buna, Köln

 

 

 

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